Schock / Lebensbedrohliche Kreislaufstörung

Bei akutem Kreislaufversagen, auch Schock genannt, kann es zu einer Durchblutungsstörung im gesamten Organismus kommen. Da durch das Blut der lebenswichtige Sauerstoff durch den Körper transportiert wird, sind bei einer Störung sämtliche Organe betroffen und schnelle Hilfe ist gefordert.

Schockzustand erkennen:

schneller und kaum tastbarer Puls, Angst, Unruhe, Aufregung, starke innere und äußere Blutungen, größere Verbrennung, Schmerzen, Giftreste, Äußerungen des Betroffenen oder Dritter, bekannte Allergien, Jucken, Hautausschlag, Hautrötungen, Schwellungen, Quaddeln, Atemnot, bekannte Herzerkrankungen, Schmerzen oder starker Druck im Brustbereich mit Ausstrahlung in linken Arm

Hilfe leisten:

Der Betroffene ist in die sogenannte Schocklage zu bringen, durch die eine Durchblutung der Organe gewährleistet wird. Dafür lagert man die Beine des Betroffenen um 30 bis 40 cm erhöht nach oben, damit die Organe und das Gehirn besser durchblutet werden können.

Ausnahme!
Bei Verdacht auf Knochenbrüche im Bereich der Beine, der Wirbelsäule, des Beckens sowie bei Kopfverletzungen keine Schocklage anwenden! Und: bei einer Herzfunktionsstörung ist eine andere Schocklage erforderlich. Den Oberkörper erhöhen und, so weit möglich, aufrichten.

Ursachen für einen Schock können sein: Blut- und Flüssigkeitsverlust, Verbrennungen, Vergiftungen, allergische Reaktionen oder Herzfunktionsstörungen.

Die bereits beschriebenen Arten der Schocklage sind sehr wichtig zur Stabilisierung des Betroffenen im jeweiligen Schockzustand. Unabhängig von der Schockursache sind der Wärmeerhalt und die Beruhigung des Betroffenen von großer Bedeutung. Nicht vergessen werden sollten das baldige Absetzen eines Notrufs und die wiederkehrende Kontrolle von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf.   

 

Bitte beachten Sie die Hinweise für gesundheitliche Themen

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