Beatmung / Mund-zu-Nase Atemspende

1. Seitlich neben den Kopf des Bewusstlosen knien.
     Kopf des Bewusstlosen überstrecken.

2. Mund des Bewusstlosen schließen, indem der Unterkiefer nach oben gedrückt wird.

3. Einatmen und geöffneten Mund um die Nase des Betroffenen schließen und langsam
     durch den Mund ausatmen.

Um zu überprüfen, ob die Luft auch in den Lungenflügeln ankommt, nach der Atemspende den Kopf heben und den Brustkorb des Bewusstlosen beobachten. Hebt bzw. senkt sich dieser, wird die Atemspende fortgesetzt.
Falls sich der Brustkorb nicht hebt, folgende Punkte prüfen:

•    Liegt beim Betroffenen eine Blockierung durch z.B. Fremdkörper oder eine
      falsche Kopflage vor?

•    Liegt eine mangelnde Abdichtung von Mund bzw. Nase des Betroffenen vor?

Diese Fehlerquellen sind bei der Mund-zu-Nase-Atemspende am wahrscheinlichsten. Sollte die Atemspende dennoch scheitern, kann die Mund-zu-Mund-Atemspende ausgeführt werden. Einziger Unterschied ist, dass die Nase des Bewusstlosen mit den Fingern zugedrückt wird während in den Mund des Betroffenen geatmet wird.

Bei der Mund-zu-Nase-Beatmung ist das Infektionsrisiko relativ gering, da kaum Schleimhautkontakt stattfindet. Falls der Betroffene allerdings zum Beispiel verschnupft ist oder dessen Nase aus einem anderen Grund verstopft ist, wird die Mund-zu-Mund-Atemspende empfohlen.

 

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